Maggi als Teil von Nestlé

Wer Nestlé-Produkte aufgrund der teilweise sehr zweifelhaften Geschäftsführung und Bedingungen boykottieren will, der muss auch auf die beliebte Suppenschärfe verzichten. Doch man kann Maggi-Sauce einfacher selbst herstellen, als so manch einer glauben mag.

Bild-Quelle: Wikipedia

Der Konzern, der seit eh und je für eine besondere Würze in Suppen, Salaten und vielen anderen Speisen sorgt und seinen Hauptsitz in der Schweiz hat, genau dieser gehört seit dem Jahr 1947 zur Gruppe von Nestlé. Gegründet wurde der weltweit renommierte Konzern im Jahre 1886. Neben dem Brühwürfel und der flüssigen Würze für Gerichte bietet der Konzern viel mehr, als man vermuten mag.

Hier die Zahlen von Maggi:

Quelle: Screenshot von der offiziellen Homepage des Nestlé-Konzerns. Diese beziehen sich allerdings NICHT explizit auf die Produkte des Maggi-Sortiments.

Im Bereich der Brühpulver und Suppenwürzen ist Maggi klar der Vorreiter.

Wer allerdings aufgrund der Arbeitsbedingungen, der Transparenz oder auch aufgrund der Wassergesinnung diesen Konzern boykottieren möchte findet hier ein einfaches Rezept.

Quelle: Screenshot von Instagram – BusinessInsider.de (NACHTRAG VOM 18.04.2024)
Quelle: Screenshot von Instagram – BusinessInsider.de (NACHTRAG VOM 18.04.2024)

Für die Maggi-Würze bedarf es für eine Portion:

• 600g Liebstöckel, ein Bund Petersilie, 150g Salz, 100g Zucker und je nach Geschmack Sojasauce.

Wer Liebstöckel nicht kennt, hat definitiv tolles Kraut verwendet. Durch sein markantes Aroma ist es unverwechselbar, ich nutze es gerne auch Bratenfleisch, einen Tomaten- oder Gurkensalat und eben schlussendlich zur Herstellung von Maggi.

Den Liebstöckel wie auch die Petersilie waschen, fein schneiden / hacken und mit 1,3 Liter Wasser und dem Salz 30 Minuten gut vor sich hin köcheln lassen. Parallel dazu den Zucker karamellisieren und dann zu dem Sud beigeben. Anschließend alles noch einmal 10 bis 15 Minuten aufkochen lassen. Zum Schluss noch etwas Sojasauce dazugeben (je nach Geschmack). Anschließend alles in ein feines Sieb geben und abtropfen lassen. Noch einmal kurz aufkochen und in saubere (mit heißen Wasser ausgewaschene) Flaschen abfüllen. Zum Absieben kann man auch ein Geschirrtuch verwenden, welches gut ausgepresst werden kann und der Inhalt sich beispielsweise für eine feine Paste anbietet.

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