Heute musste ich mal wieder etwas ausprobieren. Grund kommendes Wochenende koche ich für eine kleine Gruppe asiatischer Touristen.

Ich dachte mir also, warum nicht die italienisch-europäische Küche mit einem Hauch asiatischem Geschmack vereinen. Gedacht, gemacht. Also sind im Topf die einzigartigen, handgemachten (!!!), Spaghetti meines Lieblingshändlers nur wenige Türen weiter im Topf gelandet. Zum Kochen gab es einen Hauch feines Meersalz hinzu.
Anschließend wurden die Fäden vom Wasser befreit, dennoch nicht aus dem Topf. Es kam eine ganz besondere Margarine der Philippinen hinzu.

Außerdem musste natürlich auch noch etwas Schärfe hinzu, was durch die süßen Chilis vom „Bauernmarkt“ kein Problem ist. Dennoch wollte ich noch ein wenig Kick hineinbringen um alle Sinne zu begeistern. Also kam noch Zitronenschale, Orangenschale und jeweils der Saft hinzu. Leicht angebraten folgte dann die Vereinigung mit etwas feiner Soja-Sauce.
By the way: wer wusste eigentlich, dass Tofu auch aus Soja-Bohnen hergestellt wird oder Miso, mit dem die köstliche Miso-Suppe beim Asiaten zubereitet wird? Ach so und als Koch darf ich nochmal klugscheißen: wer im deutschsprachigem Raum von Soja-Sprossen spricht, spricht eigentlich von den Sprossen der Mung-Bohne. In einem späteren Beitrag, werde ich gerne auch erklären, wie man ganz einfach selbst Sprossen züchten kann.

Für mich war es fast perfekt, für den Besuch folgen dann noch verschiedene Fleischarten Brokkoli und Kräuter. Das wird allerdings nur die Vorspeise sein. Der Hauptgang und das Dessert stehen schon längst fest. Es gibt Klassiker in neuem kulinarischem Gewandt, die Geschmacksknospen sollen neu erobert werden und ich werde diesmal auf neue, letzte Woche erlernte Techniken setzen.
Vergessen hatte ich ganz, dass ich auch eine Halbe Schöpfkelle Gemüsefond hinzugegeben habe.