Gestern Abend gab es in meinen eigenen vier Wänden das erste „private Dinner“. Also dem Koch auf die Finger schauen, Fragen stellen und nebenbei in privater Atmosphäre schlemmen. Ganz ungedrungen und ohne jeglichen Zwang. Privat und doch zentral.

Nun kurz zum Antipasto. Also der typischen italienischen Vorspeise. Diese habe ich ein wenig abgewandelt. Als Starter für das vier Gänge Menü gab es eine Platte – auf dem folgenden Bild nur ein kleiner Ausschnitt für das Foto – aus Mozzarella mit Pomodoro, also Tomaten, sowie darüber einer feinen Mischung einer Sauce aus Olivenöl, direkt von der Mühle, fein gehackten Oliven, Zwiebeln, Meersalz, Basilikum und Rosmarin sowie als I-Tüpfelchen einen Hauch bestem Trüffelhonig.

Als Ergänzung einige Streifen frischer Gurken, Natur, sowie zum „Knabbern“ frisch geröstetem Weißbrot vom Bäcker nebenan.

Für den Nachwuchs gab es als Antipasto ein Sandwich mit frisch geröstetem Weißbrot vom Morgen, Tomatenmark (selbst gemacht – versteht sich), Tomaten- sowie Gurkenscheiben sowie feinem zart-flüssig gekochtem Ei und gemischten Kräutern der Region. Die Hühner, die die Eier gelegt haben kenne ich mit Vornamen.
Das ist Genuss und wahres Schlemmen, wenn man weiß, wo die Zutaten herkommen. Was denkt ihr?
Kulinarik, Genuss und Schlemmen sind Dinge, die einfach sind und keine Alchemie bedürfen. Nur eines und das ist die Liebe zum und für den Beruf, ja die Berufung.
Und für alle Steuerfahnder und die „Guardia Di Finanza“: es ist alles gegen Rechnung gewesen. Übrigens dieses exklusive „Abendmahl“ haben sich die Teilnehmer pro Person (erwachsene) 120 Euro sowie für das Kind 90 Euro kosten lassen. Laut Aussage der Gäste war dieses für sie außergewöhnliche Dinner dieses allerdings auch jeden einzelnen Cent wert.