Steigen bald einige Automobilhändler auf den Handel mit dem Zweirad um? Aus betriebswirtschaftlichen Gründen könnte es sich bald lohnen. Eine Kolumne.

Die Branche hat gerade schwer zu kämpfen, zumindest, was den E-Fahrzeugmarkt anbelangt. Grund dafür ist, dass insgesamt drei Großkunden alleine bei TESLA abgesprungen sind und Teile der großen E-Fahrzeugflotte nach und nach abstoßen. Hinzu kommt der enorme Preiskampf zwischen dem US-amerikanischen Konzern und Herstellern aus dem asiatischen Raum. Dies dürfte für Anspannung sorgen und für viele Händler zum Problem werden. Der Markt scheint von E-Fahrzeugen gesättigt, ja überflutet, sein. Zugleich sinken die Preise.
Ein wesentlicher wirtschaftlicher Fehlschlag, der TESLAs, der für ein selbstproduziertes Dilemma sorgen könnte. Und darüber hinaus. Der Konzern hat sich die finanzwirtschaftliche Suppe in Eigenregie selbst versalzen.
Für die Händler sinkt durch diese Entwicklung und TESLAs Finanzpolitik der Reingewinn. Es ist zu vermuten, dass einige Händler in naher Zukunft auf E-Fahrzeuge verzichten. Ich schätze, die Nachfrage wird sinken, was den Griff zum „Verbrenner“ wieder attraktiver machen könnte.
Die mir vorliegenden Statistiken sagen zumindest, dass die Verkaufszahlen in dem Sektor stagnieren bis, momentan, leicht rückläufig sind.
Eine wage Prognose, es ist für den Kauf eines E-Fahrzeug der falsche Zeitpunkt, die Gefahr, dass der Wiederverkaufspreis drastisch niedrig ausfallen wird und es somit zu einem großen wirtschaftlichen Verlust kommt ist einfach zu hoch. Wenn die Preisschlacht reguliert ist und ein Ende findet, könnte es wieder interessant werden.