Armut nimmt zu

In den letzten Monaten scheint die Armut akut zusehends zuzunehmen vielerorts, gehören Menschen, die nach Geld fragen, immer mehr zum Stadtbild.

Bettler auf Knien in der Einkaufspassage – (c) Hannes1991

Es ist erstaunenswert, dass die Regierungen hier in Italien unter Führung der rechtspopulistischen Meloni anscheinend versagt, was Hilfe anbelangt. Hilfe für Menschen, denen es finanziell nicht gut geht. Menschen, die sozial schwach sind. Die Städte füllen sich zunehmend mit Menschen, die auf der Straße nach Geld fragen. Und dies mit verschiedenen Herkünften. Auch und insbesondre Italiener werden so immer mehr, die unter der von ihnen gewählten Regierung leiden.

Ein Grund dafür könnte die eh schon schwierige wirtschaftliche Lage Italiens vor der Corona-Krise sein, hinzu kommt, dass Italien besonders schwer von COVID-19 getroffen wurde. Eine prikäre Situation. Doch Meloni scheint dies recht wenig zu interessieren. Sie übersieht ihr eigenes Volk und macht sich dabei ganz offensichtlich, wie ich in vielen Gesprächen erfahren habe, im eigenen Volk keine Freunde damit.

Erschreckend war allerdings auch die Toleranz der Bevölkerung. Über eine Stunde, über tausend Passanten und kein einziger hat auch nur einen Cent in die Kappe geschmissen. Wahrscheinlich allerdings auch ein Zeichen dafür, dass es einfach zu viele Menschen sind, die nach Geld fragen.

Nur ihr deutscher Kollege Olaf Scholz ist ja auch nicht besser dabei. Volk übersehen. Große Reden für die Großen und die Kleinen fein still halten, damit bloß kein Widerstand entsteht.

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