Nach dem vor nur wenigen Tagen der Galeria Kaufhof Karstadt Konzern Konkurs angemeldet hat, gibt es jetzt die nächste Pleite. Nämlich die Münchner Immobiliengesellschaft OMEGA AG (früher mit fast 6‘000 Wohnungen und Büroimmobilien. Doch woran liegt das?
Es gibt einen wichtigen Grund, der dazu beigetragen hat: Corona. Man kann nicht alles und vor allem nicht jede Pleite auf die Corona-Zeit schieben. Das stimmt! Allerdings haben sich die Arbeitsbedingungen enorm gewandelt. Viele Büroräume stehen leer. Homeoffice ist das Zauberwort. Nicht jedes Unternehmen ist zur „Normalität“ zurück gekehrt. Einige Unternehmen haben erkannt, dass diese Art des Arbeiten effektiver ist und damit gleichermaßen realisiert, wie unwirtschaftlich die Büroräume sind.
Ging man „früher“ um acht Uhr zur Arbeit noch ins Büro, so steht man heute um acht Uhr auf, klappt am Küchentisch den Laptop auf und lässt ihn während des Kaffeekochens langsam hochfahren. Insofern hat Corona tatsächlich auch etwas Gutes hinterlassen, nämlich Flexibilität. Für viele Familie macht dies das Leben und die Tagesgestaltung wesentlich einfacher.
Doch die Omega-Pleite ist dennoch kein Wunder, denn nach verschiedenen Angaben hatte schon Mitte 2023 der Immobilienkonzern „Whitefield“ Omega so wörtlich: »kurz vor knapp« gerettet. Somit stand ein Aus schon damals zur Debatte. Des Weiteren sieht man auch hier, wie ich schon einmal erwähnt habe: Tochtergesellschaften (…) sind der Tod eines jeden Unternehmens. Zur Omega Ag sollen so zeitweise laut Meldungen über 70 Gesellschaften gehört haben. Verstrickungen und die zuletzt entstandenen über 300 Millionen Euro Schulden sind ein Todesurteil. So bleibt abzuwarten, wie das Insolvenzverfahren verlaufen wird und ob Gläubiger doch einlenken.