Wenn ich das Wort „Italien“ in den Raum stelle, an was denkt man zuerst? Pizza, Pasta (insbesondere Spaghetti) und an Oliven sowie Wein. Kein Wunder es sind die meist bekanntesten Mitbringsel der Gastarbeiter, die ab dem Jahre 1955 nach Deutschland kamen. 1955 schloss die Bundesrepublik Deutschland ein „Anwerbeabkommen“ mit Italien.

Doch Italien hat viel mehr zu bieten. So zum Beispiel die wunderbare Minestrone. Eine Suppe deren Ursprung in Neapel (also Napoli) am Fuße des Vesuvs zu finden ist. Eine der wohl einfachsten und dennoch nicht zu verachtenden, Suppen der italienischen Küche. Doch Achtung! Die Minestrone ist die wohlschmeckende Suppe mit viel frischem Gemüse. Die Minestra ist eine Suppe, diese kann verschiedenes enthalten, auch Pollo (also Geflügel) oder anderes Fleisch.
Doch auch an Meeresfrüchten („frutti di Mare“) ist Italien reichlich beschenkt. So findet man hier eine große Liste an verschiedenen Fischarten, an der Ostküste bis kurz vor Venedig sogar Thunfisch. Aber die Zahl ist noch viel höher, daher gilt Italien auch als Elorado für Petrijünger.
Und nicht zu vergessen, die Zahl der frischen Früchte. Italien bietet da einiges. Obst und Gemüse in großem Ausmaß und bester Qualität. Hier ist eine Bandbreite von unvorstellbaren Umfang zu finden und für jeden Vegetarier oder Veganer ein reines Paradies.
Allerdings ist nicht alles Gold, was glänzt. So gibt es auch „Schmu“ … gerade bei hochwertigen Produkten. So ist als ein Beispiel Olivenöl angesagt. Panscherei an der Tagesordnung. Grund dafür: für ein Liter Olivenöl sind mindestens zehn Kilogramm der kleinen Früchte benötigt werden. Grundsätzlich sind in etwa 4 Euro NUR in die Feldarbeit zu investieren. Das rechtfertigt den Grundpreis für einen Liter in Höhe von fünfzehn oder mehr Euro. Nur wer zahlt das und versteht den Hintergrund? Dadurch kommt es zu Panscherei. Ein Skandal wurde vor Jahren groß und publik (Artikel folgt).
Also bei Italien nicht nur an Pizza und Pasta denken.